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Self-reflection in Leadership

Self-reflection in Leadership

Self-Reflection in Leadership

German version below

It's Friday again. An eventful week lies behind us. After a long time I met some of my colleagues physically again. We implemented our Extended Management Team Offsite as a hybrid format.  

The meeting lasted three days and each of those days had a specific content focus. For this blog, I planned to focus primarily on my impressions from the third day. On this day we dealt with the personal development of each team member. This was certainly very informative for everyone.  

Personal development has a very special significance for us, because we see our team as the most important resource for us. Continuously developing and expanding this is an important part of our daily management work.  

For the meeting, we decided that everyone would use the 360 feedback they received to initiate improvements in their own leadership. In the process, we quickly realized how difficult it is to reflect on oneself and to deal openly with one's need for improvement.  

I think this ability is very important because it creates trust within the team and we can create a climate in which everyone can develop better.  

In my view, however, we still need to improve in this dimension. Good leadership also includes the ability to reflect. I myself am trying to consciously work on my leadership as part of our transformation to ohhh! In reflection, the following insights, for example, have helped me a lot:    

- Self-reflection needs rest  

Self-reflection won't work. It's important not to be distracted, but to take your time.  

- Reflect on challenging situations  

For me, it helps to review specific situations and use what I've experienced to better understand my own actions and the impact of those actions.  

- Be merciful to yourself  

Every one of us makes mistakes and we don't always react in situations the way we would like ourselves to. A little bit of composure helps me stay confident and better able to handle the situations that come my way.  

- Take yourself seriously  

Self-reflection is exhausting and takes time, but it helps to lead more consciously. Taking yourself seriously as a leader is an important step in working on yourself.  

Why didn't an idea come up in the last call? It could be because as a leader you think you know everything better anyway. Why everyone was so quiet in the meeting? Could it be that they don't really want to hear any other opinions?  

If this is the case, employees will also notice this.  

In my opinion, it is important to ask yourself such questions. As leaders, we have a lot of influence and should consciously use it for the good of the team and the organization. And since leadership consists largely of communication, it is important to act with particular awareness here. It helps me to take the position of a neutral observer before delicate situations. What answer would this observer have to the following questions:  

- Do I myself model what I want to achieve in others?  

- What can I change myself so that the desired goal can be achieved? - How can what is said be understood?  

If you embed critical reflection in your everyday leadership, it can be very profitable. Since I have been consciously dealing with the topic of leadership and learning, leadership itself costs me less energy and achieves more in the process.    

I am happy that every leader wants to work on concrete things after the third day and that by the end of the coming quarter we will already see improvements that will make us a better organization and help us reach our goal.  

On that note, I wish good conversations with yourselves.  

Daniel  

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Wieder mal Freitag. Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns. Nach langer Zeit habe ich einige meiner Kollegen mal wieder physisch getroffen. Wir haben unser Extended Management Team Offsite als hybrides Format umgesetzt.

Das Treffen dauerte drei Tage und jeder dieser Tage hatte einen bestimmten inhaltlichen Fokus. Für diesen Blog habe ich mir vorgenommen, vor allem auf meine Eindrücke vom dritten Tag einzugehen. An diesem Tag beschäftigten wir uns mit der persönlichen Entwicklung jedes Team- Mitglieds. Das war für alle sicher sehr aufschlussreich.

Die persönliche Entwicklung hat einen ganz besonderen Stellenwert bei uns, denn wir sehen unser Team als die wichtigstes Ressource für uns. Diese ständig weiterzuentwickeln und auszubauen, ist wichtiger Bestandteil unserer täglichen Führungsarbeit.

Für das Treffen haben wir uns vorgenommen, dass jeder sein erhaltenes 360 Feedback nutzt, um Verbesserungen in der eigenen Führung zu initiieren. Dabei ist recht schnell aufgefallen wie schwierig es ist, sich selbst zu reflektieren und mit seinen Verbesserungsbedarfen offen umzugehen.

Ich halte diese Fähigkeit für sehr wichtig, da sie für Vertrauen innerhalb des Teams sorgt und wir so ein Klima schaffen, in dem sich jeder besser entwickeln kann.

Aus meiner Sicht müssen wir in dieser Dimension jedoch noch besser werden. Zu guter Führung gehört eben auch Reflexionsfähigkeit. Ich selbst versuche im Rahmen unserer Transformation zu ohhh! bewusst an meiner Führung zu arbeiten. In der Reflexion haben mir folgende Erkenntnisse zum Beispiel sehr geholfen:

— Selbstreflexion braucht Ruhe

Sich mal eben selbst reflektieren wird nicht funktionieren. Es ist wichtig, dass man nicht abgelenkt ist, sondern sich Zeit nimmt.

— Reflektiere herausfordernde Situationen

Mir hilft es, konkrete Situationen Revue passieren zu lassen und anhand des Erlebten das eigenen Handeln und die Wirkung dieser Handlung besser zu verstehen.

— Sei gnädig mir dir

Jeder von uns macht Fehler und nicht immer reagiert man in Situationen so, wie man sich das selbst von sich wünscht. Ein wenig Gelassenheit hilft mir dabei, souverän zu bleiben und die kommenden Situationen besser zu bestehen.

— Nimm dich selbst ernst

Selbstreflexion ist anstrengend und kostet Zeit, aber sie hilft, bewusster zu führen. Sich selbst als Führungskraft ernst zu nehmen, ist ein wichtiger Schritt, um an sich zu arbeiten.

Warum im letzten Call keine Idee kam? Es könnte daran liegen, dass man als Führungskraft denkt, dass man sowieso alles besser weiß. Warum in dem Meeting alle so ruhig waren? Könnte es sein, dass man eigentlich gar keine andere Meinung hören will?

Sollte es so sein, merken das auch Mitarbeiter:innen.

Es ist aus meiner Sicht wichtig, sich solche Fragen zu stellen. Als Führungskraft haben wir großen Einfluss und sollten diesen bewusst zum Wohle des Teams und der Organisation einsetzen. Und da Führung zum großen Teil aus Kommunikation besteht, ist es wichtig, hier besonders bewusst zu agieren. Dabei hilft es mir, vor heiklen Situationen die Position eines neutralen Beobachters einzunehmen. Welche Antwort würde dieser Beobachter auf die folgenden Fragen haben:

— Lebe ich selbst vor, was ich bei anderen erreichen will?

— Was kann ich selbst verändern, damit das gewünschte Ziel erreicht werden kann? — Wie kann das Gesagte auch verstanden werden?

Wenn man die kritische Reflexion in seinen Führungsalltag einbettet, kann das sehr gewinnbringend sein. Seit ich mich bewusst mit dem Thema Führung auseinandersetze und lerne, kostet mich Führung selbst weniger Kraft und bewirkt dabei auch noch mehr.

Ich freue mich, dass jede Führungskraft nach dem dritten Tag an konkreten Dingen arbeiten möchte und wir am Ende des kommenden Quartals schon Verbesserungen sehen werden, die uns zu einer besseren Organisation machen werden und uns helfen, unser Ziel zu erreichen.

In diesem Sinne wünsche ich gute Gespräche mit euch selbst.  

Daniel