← Back

ohhh! between cultures 

ohhh! between cultures 

German version below

As an organisation, we have been advocating for a diverse, enlightened and open society for many years. We promote the idea that everyone should be allowed tolive and love exactly as they choose.

In recent years, our organisation has grown considerably. Not only has our focus and reach expanded, but our team has grown as well. From a small group of dedicated students, we have grown into an organisation with international influence. Today, our core team consists of over 70 people from 13 countries. Leading this diverse team, however, is not that easy. As we have grown, we have encountered challenges that are entirely novel to us.

Communication and culture play a crucial role here. We want to motivate, develop and supportevery team member, regardless of their background or area of operation, to master the challenges ahead. On the other hand, we also want all our employees to share the same values and represent our brands and our work accordingly.

All of this can only be achieved through good leadership, which also requires agreat deal of intercultural competence. However, not everyone has the same level of these skills. That's a challenge, but it's perfectly okay. You just have to be aware of it. If you can get your teams to perform at their best in Germany, you won't necessarily be successful in South Africa using the same methods.

Leading an intercultural team is challenging because fundamental patterns of thinking and behavior, but also ways of working, are called into question. We realized this quite quickly and are trying to get better every day at functioning well together as an international team. From my point of view, it is crucial to recognize that it is not a question of one individual having to give up his or her own culture in favor of the other, nor is it a question of adaptation.

What is important is that there is a defined organisational culture. This must be understood and lived. This very own culture should be the basis for daily cooperation. There is no right or wrong culture - it is just the way it is. Nevertheless, it is advisable to actively deal with it, to know it and thus to be able to develop it further.

However, this is what we have done. With the support of external consultants, we conducted a comprehensive cultural analysis, discussed it together and identified cultural aspects that we wanted to change. These changes take time, and you can only achieve them in the long term and with awhole series of initiatives and practical changes in behavior.

In any case, I am convinced that by establishing and internalising a common organisational culture, there is already a solid foundation to be successful in intercultural teams. It is already important in recruiting and articulates a clear expectation of eachand everyone in the team. In addition, the empathy of the leadership, the understanding of local conditions,values and norms is an important component to successfully lead an intercultural team.

However, even if you establish and internalise a common organisational culture and also try to be as empathetic and understanding as possible as a leader, my experience teaches me that you will always encounter unforeseen challenges that need to be resolved. This can also be quite difficult. However, it is imperative that you as a manager do not duck out of the way just because it would be easier, but rather that you set a clear direction and show attitude -this is how you create culture and set standards. Of course, conflicts can arise in the process. In my experience, these should be dealt with immediately and consistently before they become major and complicated challenges or the situation escalates.

First steps to more interculturality: Developing your own culture, listening and clear, consistent communication.

 

Do you guys have any tips for me as well? Looking forward to suggestions and other aspects that need to be mentioned in this context.

Daniel

ohhh! zwischen den Kulturen

Als Organisation setzen wir uns seit vielen Jahren für eine vielfältige, aufgeklärte und offene Gesellschaft ein. Wir werben dafür, dass jeder Mensch genau so leben und lieben darf, wie er es möchte.

In den vergangenen Jahren ist unsere Organisation stark gewachsen. Dabei hat sich nicht nur unsere inhaltliche Ausrichtung und unsere Reichweite vergrößert, sondern auch unser Team ist stark gewachsen. Von einer kleinen Gruppe engagierter Schüler*innen & Student*innen sind wir zu einer Organisation mit internationalem Einfluss geworden. Unser Kernteam besteht heute aus über 70 Personen aus 13 Ländern.

Dieses vielfältige Team zu führen, ist aber gar nicht so leicht. Im Zuge unseres Wachstums sind wir auf für uns ganz neue Herausforderungen gestoßen.

Dabei spielt Kommunikation und Kultur eine entscheidende Rolle. Wir wollen jedes Teammitglied unabhängig von Herkunft und Einsatzgebiet motivieren, entwicklen und dabei unterstützten, die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Auf der anderen Seite haben wir auch den Anspruch, dass alle Engagierten die gleichen Werte vertreten und unsere Marken und unsere Arbeit entsprechend repräsentieren.

All das gelingt nur durch gutes Leadership und dazu gehört auch viel interkulturelle Kompetenz. Diese Fähigkeiten sind aber nicht bei allen gleichermaßen ausgeprägt. Das ist zwar eine Herausforderung, aber völlig in Ordnung. Man sollte sich dessen nur bewusst sein. Wer seine Teams in Deutschland zu Höchstleistungen bringt, ist mit den gleichen Methoden nicht unbedingt in Südafrika erfolgreich.

Ein interkulturelles Team zu führen ist herausfordernd, weil grundlegende Denk- und Verhaltensmuster aber auch Arbeitsweisen in Frage gestellt werden.

Diese Erkenntnis hat sich bei uns recht schnell eingestellt und wir versuchen täglich besser darin zu werden, als internationales Team auch gemeinsam gut zu funktionieren.

Entscheidend aus meiner Sicht ist, dass es nicht darum geht, dass ein Individuum zu Gunsten des anderen die eigene Kultur aufgeben muss, es geht auch nicht um Anpassung.

Wichtig ist, dass es eine definierte Organisationskultur gibt. Diese muss verstanden und gelebt werden. Diese ganz eigene Kultur sollte die Grundlage für die tägliche Zusammenarbeit sein. Dabei gibt es keine richtige oder falsche Kultur - sie ist eben, wie sie ist. Dennoch ist es ratsam, sich aktiv mit ihr auseinander zu setzen, sie zu kennen und sie dadurch auch weiterentwickeln zu können.

Wir haben das jedenfalls so getan. Mit der Unterstützung von externen Beratern haben wir eine umfassende Kulturanalyse durchgeführt, sie gemeinsam diskutiert und kulturelle Aspekte herausgearbeitet, die wir verändern wollten.

Diese Veränderungen brauchen Zeit und man kann sie nur langfristig und mit einer ganzen Reihe von Initiativen und konkreten Verhaltensänderungen erreichen.

Ich bin jedenfalls überzeugt, dass man durch die Etablierung und Verinnerlichung einer gemeinsamen Organisationskultur schon einen guten Ausgangspunkt geschaffen hat, um auch in interkulturellen Teams erfolgreich zu sein. Sie ist bereits im Recruiting wichtig und formuliert eine klare Erwartung an jede und jeden im Team.

Darüber hinaus ist die Empathie der Führungskraft, das Verständnis für lokale Gegebenheiten, Werte und Normen ein wichtiger Bestandteil, um ein interkulturelles Team  erfolgreich zu leiten.

Jedoch auch wenn man eine gemeinsame Organisationskultur etabliert und verinnerlicht  und auch als Führungskraft versucht möglichst emphatisch und verständnisvoll zu sein, so lehrt mich meine Erfahrung, dass man immer wieder auf unvorhersehbare Herausforderungen stößt, die es zu lösen gilt. Das kann auch ganz schön schwierig sein. Es ist aber zwingend erforderlich, dass man sich als Führungskraft nicht wegduckt nur weil es leichter wäre, sondern man eine klare Richtung vorgibt und Haltung zeigt - so stiftet man Kultur und setzt Normen. Natürlich kann es dabei durchaus zu Konflikten kommen. Aus meiner Erfahrung heraus sollte man diese sofort und konsequent angehen, bevor diese zu großen und komplizierten Herausforderungen werden oder die Situation eskaliert.

Erste Schritte zu mehr Interkulturalität: Die eigenen Kultur entwickeln, Zuhören und klare, konsequente Kommunikation.

Habt ihr auch Tipps für mich? Freue mich auf Anregungen und weitere Aspekte, die in diesem Zusammenhang genannt werden müssen.

Daniel